PSNV - Stark im Einsatz – verletzlich danach

07.03.2026
Wer anderen hilft, braucht selbst manchmal Hilfe

Leider viel zu hoch… 
Das Risiko für Einsatzkräfte an posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) zu erkranken ist 2-3 fach so hoch, verglichen mit der Allgemeinbevölkerung.
Die Gründe sind naheliegend: 
- Bilder und Eindrücke von schlimmen Einsätzen, die sich in das Gedächtnis gebrannt haben 
- Stress (beruflich wie privat) 
- Mangelnde Anerkennung vor dem Dienst aus Teilen der Bevölkerung 
Aber es gibt Hilfe! 
Die Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNVE) hilft Retterinnen und Rettern dabei das Erlebte zu verarbeiten. 
Landkreisweit können sie während oder nach Einsätzen alarmiert werden (meist durch Einsatzleiter oder Kommandanten) und stehen den Betroffenen bei. 
Also, wenn euch was belastet schiebt es nicht auf sondern sprecht miteinander (z.B. Vertrauensleuten) und holt professionelle Hilfe durch das PNSVE-Team dazu! 
Krisendienst Bayern: 0800 655 3000
Telefon Seelsorge: 0800 1110111
Quelle: Fachzentrum Resilienz und Traumaprävention (FRT) PSNV im Einsatzwesen; 11. Symposium „Hilfe für Helferinnen und Helfer in den Feuerwehren, 15.05.2025 Fulda

Vielen Dank an die Freiwillige Feuerwehr Neumarkt in der Oberpfalz